Adiposi...WAS?

Was ist eigentlich Adipositas?

„Adipositas“ ist der Fachbegriff, der starkes Übergewicht aufgrund übermäßiger Fettansammlung im Körper beschreibt. Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland ist übergewichtig. Aber wann spricht man von Adipositas – und was heißt das überhaupt?

Verschaffen wir uns gemeinsam einen Überblick:

Adipös oder doch nicht?

Adipositas beschreibt eine über das Normalmaß hinausgehende Ansammlung von Körperfett. Doch nicht jeder Mensch mit Übergewicht ist gleichzeitig adipös. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist der Body-Mass-Index (BMI) der entscheidende Faktor zur Bestimmung von Adipositas. Demnach beginnt sie bei einem BMI von 30 kg/m².

Die Schweregrade von Adipositas

Laut der WHO lässt sich Adipositas in drei Schweregrade einstufen:

  • Bei einem BMI zwischen 30 und 34,9 kg/m² spricht man vom Grad I – das Risiko für Folgeerkrankungen wird als erhöht eingeschätzt. 
  • Bei einem BMI von 35 bis 39,9 kg/m² handelt es sich um Grad II, dies wird als hoher Risikofaktor für Folgeerkrankungen eingeschätzt.
  • Ab 40 kg/m² liegt Adipositas in seiner schwersten Form vor (Grad III) – das Risiko für Folgeerkrankungen ist dementsprechend sehr hoch.

Verbreitung und Häufigkeit

Wer glaubt, mit seinem Übergewicht allein auf weiter Flur zu stehen, irrt gewaltig: Jeder zweite Erwachsene in Deutschland lebt heute mit Übergewicht. Ein Viertel der Erwachsenen ist adipös.1

Von den deutschen Kindern und Jugendlichen sind bereits über 15 Prozent übergewichtig und fast 6 % adipös.2

Wenn Sie übergewichtig sind oder unter Adipositas leiden, sollte Ihr Weg zum Wunschgewicht mit dem Weg zum Arzt beginnen. 

Ob Haus- oder Facharzt: Informieren Sie sich dort über geeignete Maßnahmen – individuell zugeschnitten auf Ihre Person.

Erfahren Sie hier mehr über die Symptome von Adipositas.