Jamie*, 40 Jahre

 

Essen bedeutete für mich immer alles Mögliche – nur nicht Genuss. Es gab viele verschiedene Phasen in meinem Leben, in denen ich mit sehr viel oder auch sehr wenig Essen einen Weg gesucht habe, verschiedene psychische Belastungen auszugleichen. 

Dass mein Essverhalten bereits seit meiner Kindheit nicht „normal“ war, habe ich erst sehr viel später realisiert.

„Ein paar Kilo weniger wären das i-Tüpfelchen auf meinem Glück.“

„Ein paar Kilo weniger wären das i-Tüpfelchen auf meinem Glück.“

„Ein paar Kilo weniger wären das i-Tüpfelchen auf meinem Glück.“

„Ein paar Kilo weniger wären das i-Tüpfelchen auf meinem Glück.“

Bei mir war es zum Glück so, dass ich mir durch meinen Job als Pharmaberaterin sehr viel Wissen selbst aneignen konnte. So habe ich überhaupt erst erfahren, dass es verschreibungspflichtige Medikamente gibt, die zusätzlich zu einer Ernährungsumstellung und mehr Bewegung helfen können, das Gewicht dauerhaft zu senken.

Mir hat ein Medikament sehr geholfen, Schritt für Schritt das Gewicht abzubauen – aber letztendlich ist es natürlich auch eine Einstellungssache rund um Körper und Psyche. Tatsache ist ja, dass jede „Gewichtsreise“ ihre Höhen und Tiefen hat.

Ich habe auch mal zwei bis drei Kilo zugenommen, was aber ganz normal ist und für niemanden ein Weltuntergang sein sollte. Einfach wieder mit dem Abnehmprogramm anfangen und dranbleiben.

Es hat mich viel Geduld gekostet, aber heute kann ich sagen: Ich kann mein Essen genießen und denke nicht ständig darüber nach, die Kalorien zu zählen. Denn das Hungergefühl wird weniger und ich bin schneller satt – ein tolles Gefühl.

Meine Tipps für alle, die nach Unterstützung suchen:

  • sich Ärztinnen oder Ärzten anvertrauen, sie gezielt auf das Thema Übergewicht ansprechen und sich ein individuelles Abnehmkonzept erstellen lassen. Jeder findet seinen eigenen Weg.
  • bei der Recherche im Internet unbedingt nach seriösen Quellen suchen; viel vergleichen und auch hinterfragen.
  • sich nicht durch Social Media oder Influencer verunsichern lassen oder alles glauben, was veröffentlicht wird. Es gibt sicher viele ehrliche Influencer, aber die meisten vermitteln leider ein falsches Bild und führen einen im schlimmsten Fall in eine gefährliche Richtung.
  • ganz wichtig: damit aufhören, sich mit anderen zu vergleichen. Sich immer sagen: Ich bin ich. Jeder Körper ist unterschiedlich und jeder Mensch braucht ein eigenes Therapieprogramm.

 

Mein Mantra lautet: „The comeback is always stronger than the setback.“

 

*Name von der Redaktion geändert.